Jeder von uns muss selbst die Methode finden, die am besten zu ihm passt. Dazu lohnt es sich, verschiedene Schulen kennenzulernen und auszuprobieren, welche davon dir am meisten entspricht.
Ganz gleich, wie du sie nennst – Meditation wird dir viel Gutes bringen. Du musst nur verstehen, worum es dabei geht, und sie regelmäßig, am besten täglich, üben. Der Schöpfer hat uns so geschaffen, dass wir unseren Bewusstseinszustand auf natürliche Weise verändern und diese Fähigkeit zu unserem Wohl nutzen können. Mach dir klar: Du kannst völlig unabhängig sein und dein Leben jederzeit ganz im Griff haben – entsprechend den Entscheidungen, die du jeden Tag triffst. Du musst nicht von den Launen und Wünschen anderer abhängig sein. Du musst weder deine Träume noch irgendeinen Teil deines eigenen „Ich“ aufgeben, um die Erwartungen anderer an dich zu erfüllen.
Hast du dich schon einmal gefragt, warum manche Menschen glücklich sind und andere nicht? Warum die einen oft krank sind und die anderen sich wohlfühlen? Du musst nicht unglücklich sein, du musst nicht krank sein – du hast ein Recht auf Glück.
Viele Menschen bereichern ihr Leben nur deshalb nicht, weil sie nicht wissen, wie das geht. Sie versuchen, gegen den Strom zu schwimmen, statt sich von ihm tragen zu lassen und ihre natürliche Energie zu nutzen.
Nur du entscheidest, wie du das Wissen nutzt, das du hier findest. Oft gilt die Hypnose als höchste Form, den Geist zur Lösung von Problemen und zum Erreichen von Zielen einzusetzen: Ein Alkoholiker lässt sich hypnotisieren und hört mit dem Trinken auf. Gibt es etwas Erstaunlicheres als Hypnose? Ganz sicher ist sie ein mächtiges Werkzeug.
Um richtig meditieren zu lernen, musst du verstehen, wie du die Frequenz deiner Gehirnwellen senkst. Das gelingt mit einfachen Entspannungs- und Visualisierungstechniken.
Leg den Kopf aufs Kissen, schließ die Augen, und dein Gehirn beginnt automatisch, langsamer zu werden, damit du dich ausruhen und träumen kannst. Wir unterscheiden Beta-, Alpha-, Theta- und Deltawellen:
- Betawellen – wenn wir wach sind und unseren täglichen Aufgaben nachgehen, arbeitet unser Gehirn in diesem Bereich (20–25 Schwingungen pro Sekunde).
- Alphawellen – Tagträume und nächtliche Träume (6–14 Schwingungen pro Sekunde)
- Thetawellen – emotionale Erlebnisse im Schlaf (4–8 Schwingungen)
- Deltawellen – völlige Bewusstlosigkeit (4–5 Schwingungen)
Veränderte Bewusstseinszustände erreichen
Das ist eigentlich ganz einfach. Wenn du deine Fähigkeiten nutzen willst, musst du nur lernen, dein Gehirn in den Alpha- oder Thetazustand zu versetzen und es dort – ohne einzuschlafen – so lange zu halten, wie du möchtest. Auch wenn es sich leicht anhört, erfordert es doch etwas Mühe und Disziplin. Merk dir: Jedes Mal, wenn du die Augen schließt, beginnt dein Gehirn automatisch, Alphawellen auszusenden. Um mit dem Meditieren zu beginnen, solltest du die Visualisierung lernen, denn sie ist der Schlüssel, um jederzeit den Thetazustand zu erreichen.
Um ans Ziel zu kommen, müssen wir zur Ruhe kommen – denn nur in tiefer Stille, fern vom Lärm, hören wir die Stimme unseres Höheren Selbst.
Meditation ist eine hervorragende Methode der Selbstheilung – für Körper und Geist. Krankheiten sind oft die Folge falschen Denkens, von Stress und dem allgemeinen Lärm des Lebens, der zu einem Teil von uns geworden ist. Am besten befreien wir uns davon durch Meditation, durch eine völlig neue Art, die Welt wahrzunehmen. Ich kann euch Meditation nur wärmstens empfehlen – in meinem Leben hat sie sehr viel verändert. Ich hatte mit vielen Beschwerden zu kämpfen, die mit der Zeit verschwunden sind, dank täglicher Stille und der sogenannten inneren Selbstheilung.
Jeder von uns hat die Kraft, sich selbst zu heilen. Deshalb müssen wir nirgendwohin gehen und niemanden suchen, der Kontakt zu Gott aufnehmen oder heilen kann – wir müssen nur in unser eigenes Inneres schauen und dort die Lösung unserer Probleme finden.
Es geht darum, Verbindung zu deiner eigenen Göttlichkeit aufzunehmen, zu deinem höheren „Ich“, das alles weiß und sich nie irrt. Schaut in die Bibel: Dort steht, dass wir ein Teil des Schöpfers sind. Die ganze Menschheit bildet eine einzige Göttlichkeit. Lasst uns daran glauben und versuchen, unser bisheriges Leben zu verändern, indem wir uns durch Meditation unserer Göttlichkeit nähern.
Von der Göttlichkeit des Menschen zu sprechen, ist keine Ketzerei, sondern die reine Wahrheit, die wir leider in uns verborgen halten. Wir besitzen sehr viel Kraft und heilende Macht – erlaubt euch, sie zu eurem Wohl und zum Wohl anderer zu nutzen. Religionen vermitteln uns oft das Gefühl, nicht würdig zu sein, Gott nahe zu sein. Das ist sehr verletzend, denn Gott ist Liebe und liebt alle seine Kinder. Ihr solltet euch von Gott nicht verstoßen fühlen: Ändert euer Denken, versucht, in den Zustand der Meditation zu gelangen, und begreift die Prinzipien, die unser Leben lenken.
Es gibt ein Verfahren, mit dem man seinen Bewusstseinszustand verändern kann, um ein gewünschtes Ziel zu erreichen – man nennt es Hypnose. Genauso gut kann man es Meditation oder Gebet nennen.
Die meisten Probleme, die uns im Leben begegnen, sind die Folge emotionaler, spiritueller und mentaler Verstrickungen. Oft glauben wir nicht an unsere eigenen Kräfte, ziehen uns in uns selbst zurück und überlasten so Körper und Geist. Das Problem ist, dass wir oft keine Ahnung haben, woran wir wirklich glauben. Die meisten unserer Überzeugungen liegen tief im Unterbewusstsein verborgen, und wir haben keinen bewussten Zugang zu ihnen. Manchmal genügt schon eine Kleinigkeit – etwa ein Satz eines nahestehenden Menschen –, der unsere Entwicklung sogar über Jahre blockiert. Das Unterbewusstsein eines kleinen Kindes saugt alles auf, was die Eltern sagen, und nimmt es als Offenbarung an. Andererseits glauben wir oft gar nicht an das, woran wir nach unserer Überzeugung glauben – oder glauben sollten. Oft belügen wir uns selbst und blockieren so unsere Entwicklung.
Ohne Meditation können wir uns nicht weiterentwickeln. Wir werden unsere Probleme nie bewältigen, wenn wir nicht lernen, still zu werden, und uns regelmäßiges Meditieren nicht zur Gewohnheit machen.
