Jeder von uns sollte wissen, dass er unter dem starken Einfluss der Planeten steht. Die Planeten verändern ihre Position am Himmel gegenüber den sogenannten Fixsternen.
Babylonier, Ägypter, Griechen, Hebräer und Sumerer kannten nur sieben Planeten: Mond, Merkur, Venus, Sonne, Mars, Jupiter und Saturn.
Mit der Zeit wurden sie zu Schutzherren der Menschen, die in den Tierkreiszeichen geboren sind.
Schutzherr des Löwen ist die Sonne, der des Krebses der Mond. Merkur wacht über Zwillinge und Jungfrau, Venus über Stier und Waage. Mars regiert Widder und Skorpion, Jupiter Schütze und Fische und Saturn Steinbock und Wassermann.
Uranus und Neptun waren damals noch unbekannt.
Um die sieben „Wandelsterne“ zu kennzeichnen, erfand man Symbole, die später den einzelnen Wochentagen zugeordnet wurden.
Der Montag wurde zum Tag des Mondes – dies Lunae. Der Dienstag war der Tag des „roten Planeten“, also des Mars. Der Mittwoch blieb der Tag des Merkur, der Donnerstag wurde Jupiter geweiht. Der Freitag war der Tag der Venus. Der Samstag wurde Saturn zugeordnet und der Sonntag der Sonne.
Die Planeten waren die Herrscher des Himmels: Sie regierten die Welt und deuteten den Menschen den göttlichen Willen. Die Zahl Sieben wurde irgendwann zu einer wichtigen Zahl und zum Glückssymbol.
Die astrologische Tradition beschreibt die Zeichen auch über ihre Abhängigkeit von den einzelnen Planeten. Die Eigenschaften der Planeten wiederum sind mit ihren mythologischen Entsprechungen verknüpft – und das prägt die Charakterbeschreibungen der Menschen.
Die ersten beiden Zeichen, Löwe und Krebs, unterstehen Sonne und Mond. Der Löwe neigt zum Herrschen, der Krebs zum Umsorgen.
Den Zwillingen schenkt Merkur einen wendigen Geist und große Intelligenz. Der Venus unterstehen zwei Zeichen – Stier und Waage. Für die Waage zählen Schönheit und Ästhetik, für den Stier hat die Liebe einen sinnlichen, sehr bodenständigen Charakter.
Widder und Skorpion unterstehen dem Mars, der ihnen große Energie verleiht – dem Skorpion zudem viel zerstörerische Kraft.
Jupiter herrscht über Schütze und Fische. Der Schütze erhielt einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Auf die Fische wirkt jedoch Neptun stärker ein – und deshalb sind sie so sensibel.
Steinbock und Wassermann gehören zu Saturn. Steinböcke sind dadurch originell und unverwechselbar, Wassermänner große Individualisten.
Uranus hat sich mit der Zeit enger mit dem Wassermann verbunden und ihm eine große Intuition geschenkt.
So wurden wir in verschiedene Gruppen eingeteilt, die sich am Himmel widerspiegeln. Man ordnete uns Tierkreiszeichen zu, Planeten, Jahreszeiten, Elemente, Himmelsrichtungen, numerologisch eine Lebenszahl und vieles mehr.
Manchen mag das lächerlich und absurd erscheinen – doch gerade dank dieser Verallgemeinerungen können wir die Astrologie für unsere Zwecke nutzen.
Erstveröffentlichung (polnisches Original): 24. Juli 2013. Verfasst von Astrologen und Esoterik-Fachleuten, die mit unserer Redaktion zusammenarbeiten; für HOROSCOP.SPACE überarbeitet und übersetzt. © Alle Rechte vorbehalten.
