Die meisten Prophezeiungen, die bis in unsere Zeit überliefert sind, wurden auf Papier oder Pergament niedergeschrieben. Eine Prophezeiung ganz besonderer Art besteht jedoch aus 2,3 Millionen Kalksteinblöcken – und ist als Cheops-Pyramide bekannt.
Die Cheops-Pyramide zählt zu den sieben Weltwundern. Sie war die größte Baustelle der gesamten Antike. Laut Aufzeichnungen aus dem 5. Jahrhundert v. Chr. arbeiteten über 20 Jahre lang jährlich rund 100.000 Arbeiter daran.
Selbst mit unserer heutigen, hoch entwickelten Bautechnik wäre ein solches Unterfangen undenkbar. Wer hat sie also gebaut – und wozu?
Nach Ansicht der Historiker sollte sie als Grab des Pharaos Cheops dienen. In den Pyramiden verbirgt sich ein geradezu unvorstellbares Wissen der Alten. In den Proportionen der einzelnen Maße sind die Zahl Pi, der Satz des Pythagoras und Belege für erstaunliche Kenntnisse der Trigonometrie verschlüsselt.
- Die alten Prophezeiungen des Imhotep. Das Auge des Imhotep – Rätsel der Pyramiden und der ägyptischen Religion – Verlorene Schätze – Das Ende der Welt – Die Prophezeiung des Orion – Spiritismus
Fertiggestellt wurde diese Pyramide um 2570 v. Chr. Nach unserem Wissensstand fand Pythagoras die Konstante Pi um 500 v. Chr., und die Anfänge der Trigonometrie werden auf etwa 200 v. Chr. datiert. Woher also hatten die alten Ägypter dieses Wissen?
Der arabische Schriftsteller Abu Sais El-Baki zitierte in seinen Werken eine Inschrift, nach der die Große Pyramide vor 73.000 Jahren entstanden sein soll – für den heutigen Menschen unvorstellbar. Interessanterweise sollen Messungen mit der Radiokarbonmethode (C14) ein Alter von über 71.000 Jahren ergeben haben, doch diese Untersuchungen wurden ignoriert.
Hier beginnen weitere Fragen: War die Pyramide ein riesiges astronomisches Observatorium? Oder ist sie eine Botschaft an künftige Generationen?
Zum ersten Mal geöffnet wurde sie um 820 n. Chr. – und sie war leer. Keine Sarkophage, keine Mumien, keine Gegenstände, wie man sie Verstorbenen traditionell für die Reise ins Jenseits mitgab.
Die Schuld gab man Grabräubern, doch Forschern zufolge war dieser Ort mit einem wirklich ausgeklügelten Sicherungssystem gegen Einbrecher ausgestattet.
Nach Ansicht der meisten Ägyptologen waren die Pyramiden keine Grabstätten.
Bis heute ist das ein großes Rätsel. Die kosmische Planung, die sich auf geheimnisvolle Weise in der sogenannten Königskammer bündelt, wird seit ihrer Entdeckung unablässig erforscht.
Eine interessante Entdeckung machte der Engländer John Taylor um 1865. Anhand komplizierter Messungen und numerologischer Berechnungen kam er zu dem Schluss, dass die Pyramide mit ihren Kammern und Gängen eine einzige große Botschaft darstellt, in der Ereignisse der Vergangenheit und der Zukunft verschlüsselt sind.
Das Monument soll 6000 Jahre Menschheitsgeschichte abbilden – von der Geburt Adams, datiert auf 4000 v. Chr., bis zum Ende der Welt.
Dieses Datum wird auf das Ende des 20. und den Beginn des 21. Jahrhunderts gelegt.
Klassische Deuter nennen das Jahr 2444 als Ende der Welt. Ihnen zufolge treten wir zwischen 2013 und 2090 in ein „neues Licht“ ein; danach gibt es keine Daten mehr – nur noch Hoffnung.
Erstveröffentlichung (polnisches Original): 28. September 2010. Verfasst von Astrologen und Esoterik-Fachleuten, die mit unserer Redaktion zusammenarbeiten; für HOROSCOP.SPACE überarbeitet und übersetzt. © Alle Rechte vorbehalten.
