· Esoterik

Das Tibetische Totenbuch

Tybetańska Księga Umarłych

Das Totenbuch aus Tibet teilt den Sterbeprozess in vier Phasen. Die erste heißt „Erde versinkt im Wasser“: In dieser Phase erfassen Schwäche und Kraftlosigkeit den ganzen Körper, die Glieder werden schlaff. Der Blick ist nicht mehr klar, man sieht verschwommene Bilder. Man kann die Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden und beginnt, Geister zu sehen. Man hat das Gefühl zu fallen und zu schweben oder sogar schwerelos zu hängen. Es kann sich anfühlen, als würde einen ein Druck zusammenpressen. Die zweite Phase trägt den Namen „Wasser versinkt im Feuer“. Es kommt dir vor, als sei es mal dunkel und mal sehr heiß, die Gedanken schweifen umher, als würde man gleich einschlafen. Es können starker Durst und ein trockener Hals auftreten. Die Sinneswahrnehmungen schwinden, die Orientierung geht verloren. Die dritte Phase heißt „Feuer versinkt in der Luft“. In ihr fühlt der Mensch, als zerfalle sein Körper in winzige Teilchen. Unter den Lidern sehen wir Lichtfunken. Das Atmen fällt schwer, der Körper wird immer kälter, man spürt, dass man den eigenen Körper verlassen kann, und empfindet eine große Freiheit. Die vierte Phase heißt „Luft löst sich im Äther auf“. In dieser Phase verlässt die Seele den Körper, und der Mensch betrachtet voller Staunen seine nun nicht mehr stoffliche, sondern energetische Gestalt.

Erstveröffentlichung (polnisches Original): 23. November 2009. Verfasst von Astrologen und Esoterik-Fachleuten, die mit unserer Redaktion zusammenarbeiten; für HOROSCOP.SPACE überarbeitet und übersetzt. © Alle Rechte vorbehalten.

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